Samstag, 21. Mai 2016

Mein LebensFREUDEnewsletter … Du bist ein Stern …

Ist dir eigentlich bewußt, daß du ein leuchtender, strahlender Stern bist? Ich könnte auch sagen - ein einzigartiges, göttliches Wesen. 

Ich bleibe jetzt lieber bei dem leuchtenden, strahlenden Stern, weil ich denke, das ist für die Mehrzahl von Menschen noch einfacher anzunehmen, als das einzigartige, göttliche Wesen. Wenn du das einzigartige, göttliche Wesen annehmen kannst … dann tu das.

Stell dir jetzt - genau in diesem Moment - einmal vor, deine Eltern hätten dich jeden Tag, jede Stunde, jede Minute deines Lebens unendlich geliebt. Sie hätten dich genau so geliebt, wie du bist - ohne WENN und ABER. Sie hätten dich nicht ein einziges Mal verurteilt, ausgelacht, gedemütigt oder verletzt - sondern dich tatsächlich jeden Moment deines Lebens geliebt. 

Schließ jetzt deine Augen und stell dir das vor … und atme. 

Spüre, wie jetzt eventuell ein Lächeln deinen Mund immer breiter werden läßt und wie dein Bauch - dein Solarplexus - vielleicht wärmer und wärmer wird.

Alles Schlechte, das du über dich denkst, ist nicht die Wahrheit. Das ist deine subjektive wahrgenommene Wirklichkeit, die geprägt wurde durch die Erziehung deiner Eltern, Verwandten, Lehrer … deines Umfeldes.

Durch deine Glaubenssätze, die dir wahrscheinlich noch nicht einmal bewußt sind. Sätze wie - Ich bin nix wert! - Ich bin nicht liebenswert! - Ich bin zu dick! - Ich bin nicht wichtig! - Ich kann nix! - Ich bin ein Versager!

Also, das sind natürlich MEINE LOVELYs, mit denen ich mich immer wieder auseinandersetzte und mir klar machen darf, daß nichts, aber auch gar nichts an einem dieser Sätze auch nur minimal WAHR ist.

Das ist einfach nur, was ich DENKE!

Nur - und das ist das Ungute dabei - wir nehmen uns selbst und unsere Mitmenschen durch genau diese Brille unserer Glaubenssätze wahr. Das ist unsere ganz persönliche Wahrnehmungsverzerrung, unsere Projektion der Wirklichkeit.

Kannst du dir für einen Moment vorstellen, daß du andere Eltern gehabt hättest oder Eltern, die dich komplett anders erzogen hätten? Kannst du dir vorstellen, daß du dann völlig anders geprägt worden wärst und eventuell ganz andere Glaubenssätze in dir hättest?

Das WICHTIGE, das ich dir sagen möchte ist … das all deine Glaubenssätze, die du in dir trägst - bewußt oder unbewußt - nichts, aber auch ganz und gar nichts über DICH und DEINEN WERT aussagen, sondern ausschließlich den Erziehungsstil deiner Eltern und den Einfluß deines Umfelds widerspiegeln.

Mehr nicht!

Und wenn du versuchst dir das bewußt zu machen, dann darf es dir gelingen mehr und mehr zu erkennen, daß diese Sätze ganz und gar nichts über dich aussagen, sondern mehr über das Bild, das andere von dir haben und haben wollen.

Ich weiß selbst, daß das nicht so einfach ist. Ich weiß noch, wie lang ich brauchte, um mir klar zu machen, daß mein Glaubenssatz - Ich bin nix wert! - nix wert ist ;-).

Denn ich habe einen ungeheueren WERT. Ich bin ein warmherziger und aufmerksamer Vater für meine Kinder. Ich bin - wenn es darauf ankommt - ein empathischer und liebenswerter Zuhörer für die Menschen in meinem Umfeld. Ich lehre Menschen, achtsam und bewußt ihre Gefühle und Bedürfnisse wahrzunehmen und Strategien zu ihrer Erfüllung auszuwählen, die weder ihnen noch ihren Mitmenschen Schaden zufügen, weder körperlich noch emotional. Mit vielen Teilnehmern meiner Seminare stehe ich schon seit vielen Jahren in einem regen Gedankenaustausch.

Und doch - auch in meinem Leben gibt es immer wieder Momente, in denen mein lieber guter Glaubenssatz - Ich bin nix wert! - mal wieder aus dem Dunkel auftaucht und versucht mir das Leben schwer zu machen. 

Und wißt Ihr, was ich dann mache. Dann schaue und höre ich ihn mir an - ganz bewußt, warmherzig und zugewandt - und dann sage ich ihm - DANKE, daß du wieder einmal da bist. Das bringt mich dazu mir wieder einmal darüber klar zu werden, wie wertvoll ich bin. DANKE, beinahe wäre mein EIGENER WERT wieder einmal im Alltagstrubel untergegangen. 

Und dann … lasse ich ihn los und er verschwindet wieder. 

Und wenn diese Übung mental keine Wirkung hat, dann nehme ich mir ein leeres weißes A4-Blatt, meine Buntstifte und eine halbe Stunde Zeit und mache mir einen MindMap in deren Mitte steht - MEIN WERT. Und wenn ich meine MindMap vollendet habe pinne ich sie mir in Augenhöhe an die Wand, um mich immer wieder daran zu erinnern. 

Und wenn du gerade selbst partout nichts entdeckst, was dich wertvoll macht, dann greif zum Telefonhörer oder zur Tastatur und rufe Freund von dir an oder schreibe ihnen eine Mail und bitte sie darum, dir zu sagen, was dich wertvoll macht. 

Und bevor du das machst überlegst du dir einfach bei jedem, den du ansprichst, was ihn für dich wertvoll machst. Und nachdem er oder sie dir gesagt oder geschrieben hat, was dich für ihn wertvoll machst sagst du DANKE und teilst ihm mit, was ihn für dich wertvoll macht. 

Versuch dir nur mal vorzustellen, was das für ein Fest ist … okay?

Na dann, leg los!

Niemand hält dich übrigens davon ab diese Übung auch zu machen, wenn du dir deiner Werte bewußt bist … ;-).

Ich freue mich mit dir.

In diesem Sinne … 

… das war ein GeDANKE von und mit … DER GUnTEr SCHMIDT 


Niemand kann dir ein Minderwertigkeitsgefühl aufzwingen, ohne deiner eigenen Bereitschaft dazu. 
Eleanor Roosevelt



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